Do it yourself – Reinigungsmittel

Wieviele Putzmittel habt ihr in eurem Fundus zur Reingung eures Heims?

Laut einer Recherche  von 3sat sind es pro Familie um die 20 Putzmittel. Früher benutzte ich auch für knapp jeden Raum und jede Oberflächenstruktur, ein eigenes Wundermittel. Spülmittel , Hygenespray, Backofenreiniger, Ceranfeldreiniger, Antifettreiniger – und bisher sind wir nur in der Küche gewesen. Im Wohnzimmer half der Allzweckreiniger, die Möbelpolitur und für Teppiche der Fleckenentferner. Meine Wäsche wusch ich mit Waschmittel und natürlich mit Weichspüler. Dem Kalk rückte ich mit Antikal zu Leibe und die Toilette wurde mit WC Ente und Abflussreiniger getränkt.

 

Es gibt noch deutlich mehr schwachsinnigen Blödsinn, der uns durch die Werbung als Must-Have suggeriert wird. Mein aktueller Liebling ist das Wäschedeo für die Waschmaschiene, präsentiert von einer gelifteteten “Schauspielerin” die bestimmt noch nie eine Putzkammer von innen gesehen hat.

Ein Umdenken hat bei mir vor ein paar Jahren stattgefunden. Seitdem ist meine Wohnung genauso sauber, wie vorher, meine Wäsche stinkt nicht und das Beste – ich spare bares Geld.

Der beste Anreiz für Ökologie ist eben auch eine Verbesserung der eigenen Ökonomie.

 

Folgende Hausmittel benutze ich heute:

Spülmittel:

Mit Spülmittel könnt ihr nahezu alles reinigen – Oberflächen, Fenster, Geschirr, den Kühlschrank und und und…         Am besten kauft ihr euch ein gutes Konzentrat und mischt es im Verhältnis 1:3 mit Wasser. Als Behälter kann z.B. eine leere Sprühflasche dienen. Somit holt ihr nochmal mehr Effizienz raus.

Kalklöser:

Selbst gemacht und ganz einfach: 500 ml warmes Wasser mischt ihr mit 50 ml Zitronensäure und einem Spritzer Spülmittel. Für den Geruch könnte ihr z.b. ein paar Tropfen Duftöl hinzugeben.

Allzweckreiniger:

Wird meistens für die Böden benutzt. Bisher nutze ich verdünntes Spüllmittel. Auf Fließen klappt das wunderbar. Ökologischer ist diese Variante, die ich bald selbst testen werde:

Schalen von Zitrusfrüchten ( Orangen, Zitronen etc. ) dicht in ein Glas packen und mit Essig aufgießen.

2-3 Wochen stehen lassen, absieben und fertig

Putzstein:

Der Putzstein wird bei mir für alle Edelstahloberflächen, Ceranfelder, den Ofen sowie die Badarmarturen und Keramik benutzt. Den Putzstein gibt es in jedem Drogeriemarkt, auch in Bioqualtität. Hält sehr lange und ist wirklich ein wahres Wundermittel gegen Eingebranntes.

Waschmittel:

Es gibt Alternativen zu herkömmlichen Waschmittel wie z.b. Waschkastanien oder Efeu. Beide haben eine reinigende Wirkung auf die Wäsche und funktioniern wohl auch sehr gut. Leider konnte ich dieses Experiment bei mir zu Hause noch nicht durchsetzen. Ich kaufe immer Pulver in der größtmöglichsten Packung und zwar aus Kartonage, somit spare ich Geld und zumindest Verpackungsmüll ein.

 

Alle anderen Mittel, wie z.B. den aggressiven Abflussreiniger, das Backofenspray oder den Weichspüler kaufe ich schon lange nicht mehr. Ich halte diese Mittel für absolut überflüssig und sehe auch hier keine Veranlassung, diese ökologisch nachzubauen.

Sollte mal wirklich nichts ablaufen, dann benutze ich den guten Alten Plömpel, oder ich schraube die Rohre ab und geh mit der Rundbürste durch. Zum Thema Weichspüler – es ist mir ein Rätsel wieso Wäsche drei Wochen riechen muss wie Rosen- wenn einem der eigene Geruch nicht genügt, kann man ja mit Parfüm oder Deo nachhelfen.

 

In diesem Sinne – Bleibt sauber.

 

 

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