Unser täglich Brot gib uns heute

Unser täglich Brot gib uns heute

lt. Statista.de essen wir knapp 75 Kilo Brot pro Jahr.

Der Konsum ist die letzten Jahre ziemlich konstant geblieben. Trotzdem haben in den vergangenen Jahren viele kleine Handwerksbetriebe ihr Geschäft aufgeben müssen. In den 50ern gab es noch 55.000 Bäckereibetriebe. Heute sind es nur noch knapp 13.000. Mittlerweile gibt es an jeder Ecke irgendeinen Shop oder Supermark der Backwaren vertreibt. Von der Tankstelle über den SB Backshop bis zum Discounter. Überall kann man sich für ein paar Cent Semmeln,Brot und Co. kaufen.

Ist uns unser Grundnahrungsmittel nicht mehr wert?

Ein gutes Brot braucht Zeit. Ein gutes Brot braucht hochwertige Zutaten. Ein gutes Brot braucht keine Zusatzstoffe.

Eigentlich braucht ein Brot nur Wasser, Mehl, Hefe und Salz. Thats it!

lt. EU Verordnung dürfen jedem Teig aber bis zu 20 Zusatzstoffe beigemischt werden, um diesen zum Beispiel schneller gehen zu lassen oder länger haltbar zu machen. Bei Mischbroten potenziert sich das natürlich noch nach oben.

Viele Bäckereien die noch selber backen ( nicht nur aufbacken ) gibt es nicht mehr.
Schaut doch einfach mal selber nach:

http://www.zeit.de/zeit-magazin/essen-trinken/2014-11/baeckerei-brot-backen-handwerk-deutschland-karte

Für ein paar Cent kann keine nachhaltige Semmel entstehen und für zwei Euro bekommt man auch keinen guten Laib Brot.

Warum Backwaren vom Handwerksbäcker für mich nachhaltiger sind:

1. Man kann bei jedem Bäcker seine eigenen Tüten mitbringen

2. Hochwertige Lebensmittel schmeißt man weniger weg

3. Ihr erhaltet Arbeitsplätze in eurer Region

4. Ihr setzt ein Zeichen gegen Massenindustrialisierung und Monopolstellungen von einzelen Großbäckereien.

 

Letzte Woche hatte ich Kontakt mit der Ludwig Stocker GmbH, besser bekannt als Hofpfisterei.

Diese Münchner Bäckerei legt besonders hohen Stellenwert auf Nachhaltigkeit.

Das heißt:

  • Das Brot ist komplett ohne Zusätze gebacken
  • Alle Inhaltsstoffe bzw. Zutaten können transparent eingesehen werden
  • Das Getreide stammt aus Biolandwirtschaft
  • Die Hofpfisterei produziert komplett Co2 neutral

Zudem habe ich die Hofpisterei gebeten evtl. über einen Preisnachlass nachzudenken, falls man seine eigene Brottüte mitbringt.

 

Über die Realsierung  dieses Tipps wird die Hofpfisterei noch nachdenken.

 

Ich würde mich freuen wenn diese Idee umgesetzt wird.

 

Noch eine ganz verrückte Idee zum Schluss.

Man kann Brot auch selber backen. Es ist echt nicht besonders schwer und macht mächtig stolz.

 

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