ökologischer Garten – Don`ts und Do’s

1. Billige Baumarktpflanzen

sehen zwar oft hübsch aus, bieten aber sonst für die Fauna keinen Nutzen. Insekten, insbesondere Bienen fühlen sich besonders wohl wenn die Blütenkelche offen wachsen und auch über das ganze Jahr immer etwas Blühendes im Garten wächst.

Beispiele:

Kornelkirsche, Ginster, Brombeeren, Prachtkerze, Lavendel, Zinnien, Sonnenhut, Kugeldisteln, Sommerflieder, Wasserdorst Fetthenne, Schneeheide

2. Torferde

hat in einem naturnahen Garten nichts verloren. Torfmoore speichern sehr viel CO 2, dies wird durch den Abbau freigesetzt und benötigt Jahrzehnte um nachzuwachsen.

Besser Ökoerde aus dem Gartenmarkt oder Erde von den verschiedenen Abfallwirtschaftsbetrieben der Kommunen.

https://www.awm-muenchen.de/privathaushalte/muenchner-erden/verkaufsstellen.html

 

3. Pestizide ( Schneckenkorn, Unkrautvernichter und Co. )

selbstverständlich sind Pestizide ein absoluts No Go in einem ökologischen Garten. Die Gifte verunreinigen das Grundwasser, schaden einer gesunden Mischkultur und der Bodenbeschaffenheit und sind gefährlich für Tier und Insekten.

Unkraut jäten per Hand ist angesagt und gegen Schnecken helfen am besten Schneckenfallen gefüllt mit Bier.

4. Monokulturen vs. Vielfalt

Monokulturen egal ob englischer Rasen, hässliche Thujenhecke oder Kiesflächen gespickt mit Buchsbäumchen finde ich schrecklich. Meiner Meinung nach ist die Entscheidung für einen Garten mit der Liebe zur Natur verbunden. Gartenbesitzer denen die Gartenarbeit zu Wider ist, sollten meiner Meinung nach in die oberen Stockwerke ziehen.

Bei einem abwechlungsreichen Garten kommt es nicht auf die Größe an. Schon auf einer kleinen Fläche könnt ihr euch verwirklichen und etwas gutes für Fauna und Flora tun. Ein paar Büsche, ein Baum, eine kleine Blumenwiese, ein kleiner Teich, ein Steinhaufen und ein paar Sträucher und schon habt ihr für ein kleines Budget ein Paradies für Bienen und Co geschaffen.

Beispiel für einen kleinen Teich:

https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/schritt-fuer-schritt/miniteich-anlegen-23036

 

Ideen aus dem DIY-Bereich gibt es reichlich und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

5.  ein bisserl Wildnis

d.h. jetzt nicht das euer Garten verwildern soll, ganz im Gegenteil. Pflanzenpflege und Bodenkultivierung sind wichtig und im Garten unerlässlich. Jedoch muss nicht jeder Zweig oder jeder Grashalm akurat auf Linie geschnitten werden. Tiere wie der Igel oder die Wühlmaus lieben kleine Haufen mit Laub oder Gehölz als Unterschlupf und eine Wiese mit ein paar Blümchen bietet vielen Insekten ein reiches Nahrungsangebot.

6. Grillen

des Deutschen liebstes Hobby im Sommer ist wohl das Grillen. Aber auch hier lauern Umweltsünden, die man gut vermeiden kann. Holzkohle sollte z.b. aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. ( Achtet hier auf das FSC-Siegel ). Den Grill kann man auch super mit ökologischen Grillanzündern zum glühen bringen. Flüssige Grillanzünder sind nicht nur giftig sondern auch schlecht für die Gesundheit. Ein Einweggrill kommt natürlich nicht in Frage.

 

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