Berchtesgadener Milch – Eine nachhaltige Empfehlung

Berchtesgadener Milch – Eine nachhaltige Empfehlung

In einem meiner früheren Beiträge empfahl ich bereits die Milchprodukte von der Molkereigenossenschaft aus Piding im Berchtesgadener Land.

Die Hauptgründe waren der Verzicht auf Glyphosat sowie der faire Milchpreis.

Am 29.01.2018 stellte ich eine Anfrage an die Molkerei bezüglich der Verpackungen ihrer Produkte.

Meiner Meinung nach waren die Mehrwegverpackungen aus Glas denen aus Plastik in puncto Ökobilanz um Weiten überlegen. Deshalb fragte ich an, ob nicht auch der Jogurth und andere Produkte der Molkerei in Glas zum Verkauf angeboten werden können.

Schon am 01.02.2018 erhielt ich eine Antwort die mich aus zwei Gründen überraschte. Erstens war ich sehr positiv überrascht wie schnell und ausführlich auf meine Anfrage eingegangen worden ist. Dafür vielen Dank.

Zweitens wurde auch sehr detalliert auf die Ökobilanz der Produktverpackungen eingangen.

Zitat:

“Mehrweg-Glasverpackungen sind nicht grundsätzlich umweltfreundlicher als Einwegverpackungen. Den meisten Verbrauchern ist zum Beispiel nicht bekannt, dass der Schraubverschluss für Pfandmehrweggläser zwar mit dem Pfandglas zurückgegeben werden soll um das Gewinde des Glases zu schützen, jedoch nicht zur Wiederverwendung gelangt. Es handelt sich beim Twist-Off-Verschluss um ein Einwegprodukt das aus Metall, Lack und einem Dichtungscompound aus Kunststoff besteht.

Bei den im Auftrag des Bundesumweltministeriums vom Frauenhofer-Institut ermittelten Ökobilanzen werden die Milchverpackungen 1l Mehrwegflasche und Verbundverpackung (in der Umgangssprache als “Kartonverpackung” bekannt) als gleichwertig beurteilt. Die Ökobilanz für die Mehrwegverpackungen verschlechtert sich zudem drastisch, je geringer das Füllvolumen relativ zum Glasgewicht und je geringer die Rücklaufquote ist. Insbesondere die zurzeit für Joghurt und Quark verwendeten 500 g und 250 g Mehrweggläser schneiden gegenüber den 1l und 0,5l Pfandflaschen schlechter ab, weil der Einwegdeckel zum Produktgewicht sehr viel größer ist”

Für euch liebe Leser bedeutet das:

Laut dem Gutachten ist es also besser ihr kauft eure Milchprodukte weiter in der Verpackung aus Kartonage oder Plastik. Ab einer größeren Füllmenge wäre Glas die bessere Alternative:

Übrigens die Produkte von Berchtesgadener Land kann man wunderbar recyceln. Die Außenmanschette der Produkte ist aus Papier und kommt in die blaue Tonne. Die Innenseite sowie der Deckel in den gelben Sack.

 

Zudem möchte ich noch auf nachfolgenden Infoflyer aufmerksam machen. ( Lesenswert)

 

BGL_Herk_GVO_Fair_160316_klein

 

 

 

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2 Kommentare über “Berchtesgadener Milch – Eine nachhaltige Empfehlung

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